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Curtis
aus Saarbrücken schrieb am 28. Mai 2009 um 08:01 Uhr:
Hallo Frau Dr. Höllering, nachdem Ihr Docbolog ebenso plötzlich wie unerwartet und vor allem seitens ÄP kommentarlos verschwunden ist, möchte ich Ihnen an dieser Stelle vielen Dank für die vielschichtigen und offenen Beiträge in der ÄP sagen. Ich wünsche und hoffe, dass Sie eine andere Plattform finden und wir eifrigen Leserinnen und Leser - Mediziner und Nichtmediziner - weiter Diskussionsstoff bekommen. Meinen Horizont haben Sie mit dem ÄP-Blog jedenfalls erweitert und mir einen Einblick in einen Berufsstand gegeben, mit dem ich fast täglich zu tun habe, den ich aber bislang nicht wirklich richtig kannte. Das hat sich - positiv -geändert. Vor allem Ihre über Eigeninteressen stehende Art, sich mit Problemen zu beschäftigen - hat mir sehr gefallen. Ab und zu werde ich dann auf Ihre hiesige Homepage blicken um zu erkennen, wo Sie weiterwirken können. Ihnen alles Liebe und Gute und Dank für ein Stückchen Freude beim Lesen Ihrer Beiträge Curtis Dr. Frauke Höllering: Hier kann ich es ja schreiben: Die ganze Seite wird so nicht mehr existieren, wird eingestellt oder verkauft; das ist der bittere Grund für meinen "Rausflug"! Die Redaktion hat immer voll hinter meinem Blog gestanden. Es gibt aber den einen oder anderen Interessenten daran, und ich hoffe sehr, bald eine neue Heimat zu haben. Ich hoffe auch sehr auf ein Wiederlesen! Lieben Gruß, Frauke Höllering |
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Tut nichts zur Sache
aus Nordeutschland schrieb am 18. Mai 2009 um 12:05 Uhr:
Sehr geehrte Frau Dr. Höllering, Ihr fragwürder Beitrag gestern bei Anne Will hat mich als betroffener Hirntumorpatient mehr als geschockt. Ich bin 40 Jahre hatte seit 2006 extrem starke Kopfschmerzen mit Sehstörungen (Flecken im Gesichtsfeld). Mein Hausarzt bei dem ich mehrfach war, schickte mich immer wieder nach Hause und sagte, das sei typische Migräne u Sehstörungen treten, da häufig auf. Als Mitte 2008 noch Koordinationsstörungen dazu kamen, bin ich ohne(!) Überweisung zum Neurologen. Gleiche Diagnose! Keine Behandlung. Als ich im August 2008 aufgrund heftigster Sehstörungen zu meiner Augenärztin bin und sie meinen Augenhintergrund anschaute, wurde sie blass und sagte ich müsse sofort ins Krankenhause. Papillenstauung an beiden Augen. Irgenentwas drückt beide Sehnerven nach vorne! MRT noch am gleichen Tag. Tumor am Kleinhirn (3,5 cm). OP 3 Wochen später, verlief zum Glück ohne Komplikationen. ... Ihre unqualifizierten Äußerungen im Fernsehen, zeigen mir, dass Sie wenige Ahnung von diesem Thema haben. So selten sind Hirntumore gar nicht! In meinem weiteren Bekanntenkreise sind mir 3 Fälle bekannt. Zwei davon tödlich! ... Dr. Frauke Höllering: Es ist bedauerlich, dass Sie meine Aussage so missverstanden haben! Ich habe gesagt, dass man nicht mit jedem (!) Kopfschmerz gleich zum Neurologen gehen sollte, weil dieser dann für die wirklich ernstlich Erkrankten zu wenig Zeit habe. Wenn Ihr Hausarzt deutliche Alarmzeichen übersehen hat, ist das unentschuldbar. Das ändert aber nichts an den Tatsachen, dass viele andere Patienten schlecht oder zu spät neurologisch behandelt werden, weil die Fachkollegen mit Bagatell- Abklärungen überlastet werden. Grüße, F. Höllering |
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H. Hofer
aus Österreich schrieb am 18. Mai 2009 um 10:07 Uhr:
Sehr geehrte Frau Dr.Höllering Danke für Ihre mutigen, prägnanten und zutreffenden Aussagen über die Entwicklung und den aktuellen Zustand des Gesundheitswesens in Deutschland in der Sendung "Anne Will". Leider ist Ihr Vorschlag für eine Verbesserung der Situation durch ein verstärktes Patienten-Arzt-Verhältnis (direkte Verrechnung), welches einerseits Transparenz schafft und auch andererseits zu mehr gegenseitigem Vertrauen durch "Kostenwahrheit" beiträgt, in der Diskussion "verloren" gegangen. Es ist leider so - auch bei uns in Österreich - dass Solidarität immer nur von den "Gebenden" - bzw. deren sogenannten Vertretern - eingefordert wird, obwohl es sich bei dem Begriff um keine Einbahnstraße handelt. Es zeigt sich, dass die Nutznießer eines solch schiefliegenden Systems auch immer nur diejenigen sind, die vom "Mechanismus" am meisten Ahnung haben. Ähnliche Vorschläge in Richtung mehr "Eigenverantwortung" wurden auch in Österreich vor längerer Zeit (sogar von sozialdemokratischen Politikern !) gemacht, doch der "Apparat" war und ist stärker, es geht ja auch um Wählerstimmen. Es bleibt nur zu hoffen, dass dabei niemand auf der Strecke bleibt Liebe Grüße H.Hofer Dr. Frauke Höllering: Danke für Ihre Anerkennung! Es ist leider so, dass in einer solchen Gesprächsrunde alle zu Wort kommen wollen, un dass daher viele gute Ansätze verloren gehen. Versuchen wir, weiterhin um den "großen Wurf" zu ringen. |
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Dr. Christoph Larisch
aus Duisburg schrieb am 07. April 2009 um 06:50 Uhr:
Sehr geehrte Frau Höllering, auf stern.de werden Sie mit folgender Aussage zitiert: ""Wie soll ich als Augenarzt mit einer Pauschale von 18 Euro einen Patienten das ganze Quartal betreuen?", lautet ein Standardspruch. Der Patient komme oft in die Praxis, man müsse ihn eingehend behandeln, und dafür reichten die paar Euro nicht. Ein Friseur, der die Haare legt, verdiene doch viel mehr. Die Arnsberger Hausärztin Frauke Höllering regen solche Rechnungen auf. Sie urteilt über die pauschalen Kalkulationen mancher Kollegen: "Das aber ist doch gar nicht wahr." " Damit sind Sie offenbar qualifiziert, nicht nur in Gesundheitsfragen sondern auch bei berufspolitischen Fragen eine Kennerin aller Materie zu sein. Ich bin immer dankbar für Tipps. Bitte erklären Sie mir, der ich konservativer Augenarzt bin, wie ich außerhalb meines Augenarzt-RLV on 18,19 EUR je Quartal (Nordrhein) noch weitere Zusatzeinnahmen in der GKV erzielen kann. Vielen Dank dafür von Kollege zu Kollege! Dr. Frauke Höllering: Sehr geehrter Herr Larisch, ich sprach auch FÜR die Fachärzte! Stern.de hat meine Aussagen offensichtlich unfair verkürzt nach dem auch gekürzten Zitat bei "Hart aber fair". Bitte lesen Sie das Original in meinem Docblog bei www.aerztlichepaxis.de: "Nicht nur 32 €", das wird Ihre Augen öffnen. Mit kollegialen Grüßen, F. Höllering |
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Curtis
aus Saarbrücken schrieb am 24. Oktober 2008 um 07:53 Uhr:
Hallo Frau Dr. Höllering, wenn meine Wenigkeit schon der Grund dafür ist, dass das Gästebuch wieder zum Leben erweckt wird, dann muss natürlich sofort ein Eintrag her: Ihre Beiträge im sog. "DocBloc" der "Ärztlichen Praxis" sind derart interessant, warmherzig und offen, dass es in meinem Tagesablauf ein fester Bestandteil ist, Ihren täglichen Artikel zu lesen. Schade, dass der örtliche Abstand zwischen Saarland und Sauerland deutlich weiter ist als der phonetische, sonst wäre ich gerne Ihr Patient - und dass ich privat versichert bin, würde ich natürlich nicht ausnutzen wollen !!!! Ihnen alles Gute und weiter mehr Spaß als Frust Curtis Dr. Frauke Höllering: Hallo Curtis, ich freue mich über Ihren Eintrag. Leider habe ich im Blog lange keine Kommentare mehr von Ihnen gelesen. Die vermisse ich! Viele Grüße
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